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Mai 2015

elbChai-Firmengründung!

21. Mai 2015

Seit dem letzten Wochenende ist es nun Hochoffiziell!!! Unsere Teefirma elbChai ist gegründet!!!!
Der Name elbChai steht für elb (= Elbe = Hamburg) und Chai (die asiatische Form von Tee). Als besonderen Ort der elbChai-Firmengründung haben wir uns für Leer direkt in Ostfriesland entschieden.

Hier konnten wir nämlich auch eine richtige Ostfriesen – Teezeremonie im Bünting Teemuseum zelebrieren und wurden in die Geheimnisse der ostfriesischen Teekultur eingeweiht. (Dazu gibt es demnächst einen separaten Artikel).

Mit unserer Website ist der erste Schritt bereits getan und Ihr bekommt schon einmal einen kurzen Einblick in die verschiedenen Teearten der Welt. Tee kann einfach so viel: Ob gelb, grün, weiß, schwarz… Tee hat so viele verschiedene Geschmacksarten und Richtungen und ist zudem einfach nur ein absolut gesundes Getränk.

Hauptfokus von elbChai wird eine ganz bestimmte Teeart sein – Gelber Tee. Eine sehr seltene, hochwertige und nur in China angebaute Teesorte, die ein wahrer Beauty Allrounder und Gesundheitsbooster ist, der alle positiven Eigenschaften von grünem Tee vereint – dabei aber nahezu koffeinfrei. Wir werden verschiedene gelbe Teesorten für Euch testen und die perfekte, hochwertigste Gelbe Teesorte in unserem bis dahin fertigen ONLINE SHOP zum Verkauf anbieten. Natürlich sind wir auch vor Ort in China und besuchen verschiedene Tee Mountains ,damit ihr seht wo unser gelber Tee angebaut wird und keine Pestizide verwendet werden. Wie sich elbChai und unser Projekt Gelber Tee entwickelt, könnt Ihr hier live verfolgen und mitgestalten.

Aber keine Angst auch andere Teesorten sollen bei elbChai nicht zu kurz kommen. Mehr Informationen gibt es in Kürze!

Unser elbChai Team besteht aus JingWen, Christian, Felix und Vera. JingWen und Kuki(Christian) sind unsere Logistik und Teespezialisten direkt vor Ort in China. Zudem kümmere ich mich mit JingWen rund um das Thema Marketing und Felix ist und bleibt unser Vetriebsgenie ;-). Noch mehr über uns erfahrt Ihr auf unserer Teamseite.

Wir würden uns freuen, wenn Ihr uns zunächst UNTERSTÜTZT und unsere Beiträge teilt, kommentiert und vor allem unseren Social Media Kanälen folgt. Natürlich möchten wir auch erfahren, was Euch zum Thema (Gelber) Tee bewegt und interessiert? Worüber würdet Ihr gerne bei elbChai mehr lesen? Habt Ihr Anregungen? Fragen?

Mit elbChai soll eine neue Tee-Ära anbrechen – begleitet uns auf dieser Reise – Ihr seit in jedem Fall herzlich Willkommen!

Geschmackserlebnis Oolong Tee

14. Mai 2015
Oolong Tee

Für alle Teeliebhaber gibt es beim Oolong Tee ein weites, geschmackliches Spektrum. Je nach Fermentationsgrad (15-70%) kann der Oolong Tee von fruchtig über blumig hin zu würzig oder leicht rauchiger Note tendieren.
Für jeden Geschmack ist also etwas dabei. Ich bevorzuge die fruchtig-blumigen Sorten wie beispielsweise den Milky Oolong (gibt es z.B. im Wasserschloss in Hamburg zu kaufen) :-).

Aber wo genau muss man den Oolong Tee denn nun eingliedern? Ist es ein Schwarz Tee oder ein Grün Tee?

Weder noch!! Oolong Tee lässt sich relativ leicht und schnell erklären. Er liegt vom Fermentationsgrad genau zwischen dem grünen und dem schwarzen Tee. Das heißt Oolong Tee ist halb fermentiert. Somit hat er deutlich mehr Koffein als der grüne Tee aber weniger als der schwarze Tee.

Bei der Herstellung von Oolong-Tee müssen die Teeblätter zunächst nach der Ernte in der Sonne zu welken beginnen. Nach dem Trocknungsprozess werden die Blätter in einem Raum zum Ruhen eingelagert; anschließend findet die Fermentation statt. Die Blätter werden immer wieder leicht zwischen den Händen gerieben und geschüttelt, so dass der austretende Saft mit dem Sauerstoff der Luft reagiert; jedoch nicht so lange wie schwarzer Tee. Durch das Erhitzen in Eisenpfannen wird dieser Fermentations Prozess gestoppt.

Eine besondere Eigenschaft, die dem Oolongtee zugutekommt ist, dass er mehrfach aufgegossen werden kann, ohne an Attraktivität, Bekömmlichkeit oder Aroma zu verlieren. Zudem ist es nicht so schlimm, wenn man die Oolong-Teeblätter etwas länger ziehen lässt. Der Tee wird dadurch nicht bitter, was schnell bei Schwarz oder Grün Tee passieren kann.

Bei der Ziehzeit lässt man den ersten Tee-Aufguss je nach Geschmacksvorlieben 1-4 Minuten ziehen. Der zweite Aufguss darf etwas länger ziehen. Der dritte Aufguss kann durchaus 7 Minuten ziehen. Da es beim Koffeingehalt der Oolong Tees wie gesagt auf den Fermentationsgrad ankommt und viele Teeliebhaber diesen am späten Nachmittag bzw. Abend nicht mehr so gut vertragen (Problematik:Schäfchen zählen im Bett), ist es sinnvoll mit dem ersten Aufguss am frühen Morgen zu starten und die weiteren im Laufe des Tages aufzubrühen und länger ziehen zu lassen. So wird der Koffeingehalt immer schwächer und behindert das Einschlafen nicht.

Übrigens ist Oolong Tee auch ein echter Fettzellen Killer. In China wird sehr gerne eine Tasse Oolong Tee zu sehr deftigem Essen gereicht, um den Fettstoffwechseln anzukurbeln. Ausführliche Beauty Geheimnisse, die der Oolong Tee mit sich bringt, gibt es demnächst :-).

Besondere Spezialität – Weißer Tee

12. Mai 2015

Weißer Tee galt schon immer als Jungbrunnen – und das macht sich seit einigen Jahren auch die Kosmetikindustrie zu Nutze. In vielen Luxusmarken wird weißer Tee als Anti-Aging Wirkstoff eingesetzt, wie beispielsweise bei der Naturkosmetikmarke Origin.

Aber was macht den weißen Tee zu so einer besonderen Spezialität?

Seinen Namen verdankt der weiße Tee seiner behaarten, weiß-silbrigen und flaumigen Knospen. Nur die ungeöffneten Blattknospen des Teestrauchs und die ersten beiden Blättchen werden gepflückt. In einem Kilogramm weißen Tee stecken ca. 30.000 handgepflückte Knospen, die nur gewelkt und sehr langsam und schonend getrocknet werden.

Der natürlichste aller Tees hat eine lange Geschichte hinter sich: Ursprünglich aus China kommend und wegen seines feinen Geschmacks und seiner Exklusivität ausschließlich dem Kaiser vorbehalten, wird weißer Tee mittlerweile in fast allen bekannten Teeregionen angebaut. Jedoch kommt die beste Qualität aus der chinesischen Provinz Fujian.

Im Vergleich zu grünen Tee hat die beste weiße Teesorte, der Silbernadeltee (gehört zu den 10 besten Tees in China gefolgt von Pai Mu Tan, Gong Mei und Shou Mei), eine leichte Fermentation von bis zu etwa 2%. Es gibt aber auch Sorten von geringerer Qualität die stärker fermentiert sind (Shou Mei und Gong Mei) .

Wer sich jetzt Gedanken bezüglich des zu hohen Koffeingehalts macht – keine Sorge! Weißer Tee wirkt aufgrund der Bindung des Koffein im Tee an bestimmte Gerbstoffe und dem sehr hohen Gehalt an Aminosäuren relativ mild und nicht so anregend, wie man anhand des Koffeingehalts vermuten würde.

Weißer Tee trotzt nur so vor positiven Eigenschaften. Neben dem bekannten Anti-Aging Effekt wirkt der Tee anregend auf den Fettstoffwechsel und hilft bei Stress und Migräne. Insbesondere auch ältere Menschen profitieren von dieser Teesorte. Denn weißer Tee kann Krebs, Herzinfarkt und Arthritis vorbeugen und ist Blutdrucksenkend.

Bei der Zubereitung von weißem Tee solltet Ihr bezüglich seines Geschmacks und seiner Wirkung einiges beachten. Die Qualität spielt hier eine wichtige Rolle. Bei qualitativ sehr hohen weißen Teesorten reichen 70 Grad heißes Wasser zum aufbrühen bei einer Ziehzeit von 3 Minuten . Bei niedriger Qualität sollte das Wasser bis zu 80 Grad heiß sein bei einer Ziehzeit von bis zu 5 Minuten.

Die edelste Teesorte, den Silbernadeltee, habe ich mir natürlich direkt bestellt und werde Euch nach seinem Eintreffen und Testen ausführlich von all seinen positiven Begleiterscheinungen auf dem Laufenden halten.

Faszination Gelber Tee!

8. Mai 2015
Gelber Tee

Bei Vielen ist der Matcha Trend noch gar nicht angekommen, da gibt es für mich schon den nächsten Hype aus China – GELBER TEE!

Ich vermute, viele von Euch haben von gelbem Tee noch nie was gehört ;-).

Gelber Tee ist eine nur in China produzierte Spezialität und einige Sorten gehören zu den edelsten und teuersten Teespezialitäten der Welt. Bei der Herstellung wird gelber Tee zwischen grünem und Oolong Tee eingegliedert. Ähnlichkeiten zu weißem Tee sind ebenfalls vorhanden. Wie beim weißen Tee werden auch beim gelben Tee nur die obersten Triebe verwendet.

Jedoch wird gelber Tee nach dem Erhitzen und Dämpfen nicht gleich weiterverarbeitet, sondern die Teeblätter ruhen erstmal eine Weile in Papier verpackt, um sie danach einfach oder mehrfach zu trocknen. Die Trocknungsphase ist aber langsamer als bei anderen Teesorten. Das ist von Sorte zu Sorte unterschiedlich. Dadurch bekommt er seine typische Eigenschaft. Die Blätter werden grün-gelblich – das kommt natürlich auf die Sorte an.

Ich finde, dass diesen Tee eine besondere Aura umgibt. Denn wie im Einzelnen gelber Tee hergestellt wird, bleibt bis heute ein Geheimnis. Man munkelt, dass Mönche ihn ausschließlich verarbeiten dürfen.

Sehr hochwertige gelbe Teesorten können bis zu viermal aufgebrüht werden. Ziehzeit sollte sich zwischen 30 Sekunden bis max. 2 Minuten bewegen – bei ca. 80 Grad heißem Wasser.

Durch die ausbleibende Fermentation besitzt gelber Tee alle positiven Eigenschaften von grünem Tee wie beispielsweise viele Antioxidanten, Vitamine, Folsäure,  jedoch ist er milder und magenschonender als grüner Tee, besitzt nur wenig Koffein, so dass er auch abends problemlos getrunken werden kann. Zudem kann man mit gelbem Tee herrlich detoxen und seinen Körper entschlacken, entgiften sowie Fettzellen reduzieren und noch vieles mehr :-).

Gelber Tee ist ein absoluter BEAUTY Allrounder und zurzeit mein Lieblingsgetränk. Aber darüber gibt es demnächst einen ausführlichen Bericht!!

Die Tee Legende – Wie alles begann

2. Mai 2015

Wenn man sich intensiv mit dem Thema Tee auseinandersetzt kommt man früher oder später zu dem Punkt wo man natürlich wissen möchte, wo Tee seinen Ursprung hat. Somit auch bei mir ;-). In jedem Tee Seminar, auf fast jedem Tee Blog oder Tee Website wird von den 2 Legenden gesprochen, die sich um die Faszination Tee drehen. Somit dürfen sie hier auch nicht fehlen.

Nun…. beginnen wir mit meiner Lieblingsgeschichte…alles begann an einem Frühlingsabend im Jahre 2737 v. Chr. Der chinesische Kaiser Shen Nung soll sich in seinem Garten unter einem Baum aufgehalten haben mit einer Trinkschale voll heißem Wasser. Durch einen plötzlichen Windstoß fielen 3 Blätter eines wildwachsenden Teestrauches in seine Teeschale. Das Wasser verfärbte sich hellgrün und ein angenehmer Duft stieg aus der Teeschale. Natürlich war der Kaiser so neugierig, dass er kostete und sich sofort frisch und konzentriert fühlte von dieser leckeren Mischung. Der Baum war ein wilder Teebaum – so wurde der Tee entdeckt.

Es gibt aber noch eine andere Tee Legende aus Indien, die besagt folgendes: Um die Lehren des Buddhismus zu verkünden, entschied sich Prinz Dharma, dritter Sohn des Königs Kosjuwo, nach China zu reisen. Es war Ihm sehr wichtig, sich seiner Mission würdig zu erweisen, und deshalb entschied er sich, ein Gelübde abzulegen, sieben Jahre lang nicht zu schlafen. In seinem Vorhaben, sich solange ohne Schlaf dem buddhistischen Glauben hinzugeben, wurde er von einer unglaublichen Müdigkeit überfallen, und er wäre wohl vom Schlaf überwältigt worden, wenn er nicht zufällig von einem wilden Teestrauch ein paar Teeblätter gepflückt hätte und sie ganz in Gedanken in den Mund gesteckt und gekaut hätte. Sofort tat der Tee seine belebende Wirkung: Dharmas Müdigkeit war verflogen, und aus den Teeblättern schöpfte er die Kraft, auch die verbleibenden Jahre seiner Mission wach zu bleiben.

Mehr zu Tee-History gibt es demnächst :-).